[OpenBSD]

Das OpenBSD-Release 2.5:

Am 19. Mai 1999 veröffentlicht.
Copyright 1997 - 1999, Theo de Raadt.

Um eine 2.5-CD-ROM zu bestellen, hier klicken.

Um die Dateien von diesem Release zu beziehen:

Alle anwendbaren Copyrights und Danksagungen können in den jeweiligen Quelltexten in den Dateien src.tar.gz und srcsys.tar.gz gefunden werden.

Es folgen Instruktionen, die du auf einem Zettel hättest, wenn du eine CD-ROM von http://www.OpenBSD.org/de/orders.html gekauft hättest, statt eine alternative Installation zu versuchen. Die Anleitungen für FTP- (oder andere) Installationen sind recht ähnlich, die Anleitungen für die CD-ROM-Installationen wurden jedoch intakt gelassen, um zu zeigen, wie viel einfacher alles mit einer CD-ROM gewesen wäre.


Greif auf die folgenden Dateien auf den beiden CD-ROMs zurück, wenn du weiterführende Details erhalten möchtest, wie du OpenBSD 2.5 auf deiner Maschine installieren kannst:

  • CD1:2.5/i386/INSTALL.i386
  • CD1:2.5/sparc/INSTALL.sparc
  • CD1:2.5/powerpc/INSTALL.powerpc

  • CD2:2.5/alpha/INSTALL.alpha
  • CD2:2.5/amiga/INSTALL.amiga
  • CD2:2.5/mac68k/INSTALL.mac68k
  • CD2:2.5/hp300/INSTALL.hp300

  • Eine pmax-Version ist auf den FTP-Seiten verfügbar - allerdings nicht auf den CDs.

  • Kurzinformationen über die Installation für Leute, die mit OpenBSD vertraut sind und den Befehl ,disklabel -E' kennen. Wenn du irgendwie unsicher im Bezug auf die OpenBSD-Installation bist, lies die entsprechenden INSTALL.*-Dateien, die oben angegeben sind!

    i386:

    Spiele mit deinen BIOS-Optionen herum und versuche, von CD zu booten. Wenn das nicht klappt, schreibe CD1:2.5/i386/floppy25.fs auf eine Diskette und nehme die als Bootmedium. Wenn du OpenBSD neben anderen Betriebssystemen betreiben willst, solltest du unbedingt das Dokument INSTALL.i386 lesen.

    Benutze /2.5/tools/rawrite.exe, um eine Diskette unter MS-DOS zu erstellen. Unter Unix einfach ,dd if=<file> of=/dev/<device> bs=32k' nehmen, wobei Device ,floppy', ,rfd0c' oder ,rfd0a' sein sollte. Nehme nur eine perfekt formatierte Diskette ohne irgendwelche DEFEKTE BLÖCKE, oder es wird nicht klappen!

    SPARC:

    Um von CD1 zu booten, tippe ,boot cdrom 2.5/sparc/bsd.rd' oder ,b sd(0,6,0)2.5/sparc/bsd.rd' - je nach deiner ROM-Version - ein. Alternativ kannst du CD1:2.5/sparc/floppy25.fs auf eine Diskette schreiben und davon booten, indem du ,boot fd()' oder ,boot floppy' eingibst - je nach ROM-Version. Schlussendlich gibt es eine dritte Alternative, und zwar das Schreiben von CD1:2.5/sparc/kc.fs und CD1:2.5/sparc/inst.fs auf zwei verschiedene Disketten. Dann einfach die Diskette mit ,kc.fs' nehmen und wie oben beschrieben booten. Sobald das Diskettenlaufwerk die erste Diskette ausspuckt, die mit ,inst.fs' einlegen. Die anstehenden Fragen beantworten und danach mit der ,kc.fs'-Diskette neustarten. Diesmal, sobald die Diskette ausgeworfen wird, einfach die ,kc.fs' wieder einlegen und weitere Fragen beantworten.

    AMIGA:

    Erzeuge BSD-Partitionen mit Hilfe der Anleitung in INSTALL.amiga. Dann die CD2 unter AmigaOS als Device CD0 mounten. Als nächstes folgendes CLI-Kommando eingeben: ,CD0:2.5/amiga/utils/loadbsd CD0:2.5/amiga/bsd.rd'

    HP300:

    Boote gemäß den Anweisungen in INSTALL.hp300 über das Netzwerk.

    ALPHA:

    Deine Alpha muss die SRM-Firmware haben (nicht ARC). Falls du ein CD-ROM-Laufwerk hast, boote mit ,boot -fi 2.5/alpha/bsd.rd dkaX' (benutze ,show device', um die genaue Bezeichnung für dein CD-ROM-Laufwerk zu finden). Ansonsten schreibe CD2:2.5/alpha/floppy.fs auf eine Diskette und boote diese mit ,boot dva0'. Wenn das fehlschlägt, kannst du bsd.rd auf ein anderes Medium schreiben und dieses booten, oder einfach das mitgelieferte simpleroot benutzen.

    MAC68K:

    Boote ganz normal MacOS und partitioniere mit Hilfe der passenden A/UX-Konfigurationen. Danach packe die Macside-Utilitys von CD1:2.5/mac68k/utils auf deine Festplatte. Als nächstes lass Mkfs laufen, um die Dateisysteme zu erzeugen, die du mit Hilfe von A/UX gerade gemacht hast. Danach benutze den BSD/Mac68k-Installer, um alle Teile aus CD1:2.5/mac68k/ auf deine Partition zu kopieren. Schlussendlich bist du bereit, den BSD/Mac68k-Booter mit dem genauen Ort des Kernels zu konfigurieren und kannst das System booten.

    HINWEISE ZUM QUELLTEXT:

    Die Datei src.tar.gz enthält ein Archiv mit Quelltext, das in /usr/src liegen sollte. Diese Datei enthält alles, was man braucht - bis auf die Kernel-Quellen, die sich in einer separaten Datei befinden. Um es zu entpacken, verwende einfach:

    # mkdir -p /usr/src
    # cd /usr/src
    # tar xvfz /tmp/src.tar.gz
    

    Die Datei srcsys.tar.gz enthält ein Quelltext-Archiv, das in /usr/src/sys beginnt. Diese Datei enthält alle Kernelquellen, die man braucht, um einen neuen Kernel zu erzeugen.

    # mkdir -p /usr/src/sys
    # cd /usr/src
    # tar xvfz /tmp/srcsys.tar.gz
    

    Beide Archive enthalten eine reguläre CVS-Arbeitskopie. Wenn man diese Bäume benutzt, ist es möglich, die anoncvs-Server wie auf http://www.OpenBSD.org/de/anoncvs.html beschrieben zu benutzen. Wenn man diese Dateien benutzt, hat man ein viel schnelleres erstes Update, als wenn man einen frischen, eigenen OpenBSD-Quelltextbaum mit Hilfe von CVS baut.


    PORTIERUNGS-BAUM

    Es gibt auch ein Archiv des Portierungsbaums. Um es zu entpacken:

    # cd /usr
    # tar xvfz /tmp/ports.tar.gz
    # cd ports
    # ls
    ...
    

    Das Unterverzeichnis ports/ ist ein Kontrollpunkt für den Portierungsbaum von OpenBSD. Lies am besten http://www.OpenBSD.org/faq/de/faq15.html, wenn du noch nichts über Portierungen weißt. Dieser Text ist keine Anleitung, wie man die Portierungen benutzt, sondern nur dazu da, um den Leuten den Einstieg in das OpenBSD-Portierungssystem zu ermöglichen.

    Wie man sehen kann, ist das OpenBSD-Portierungssystem nicht vollständig. Das liegt daran, dass die volle Integration von Portierungen in OpenBSD noch ein sehr junges Projekt ist. Wir glauben, dass die bereitgestellten Portierungen stabil sind, aber es ist sehr wichtig zu verstehen, dass die Portierungen die Funktionalität in Zukunft noch stärker beeinflussen werden.

    Wie gerade festgestellt, werden die Portierungen in Zukunft stark wachsen. Das Verzeichnis ports/ hat eine CVS-Arbeitskopie integriert (Lies im Zweifel die Handbuchseite von cvs(1)). So wie unseren gesamten Quelltext gibt es auch den Portierungsbaum per CVS. Um also auf einem aktuellen Stand zu bleiben, musst du den Portierungsbaum auf einem Schreib-Lese-Medium (Festplatte, ZIP, CD-RW usw.) mit einem Kommando wie dem folgenden aktualisieren:

    # cd [portsdir]/; cvs -d anoncvs@server.openbsd.org:/cvs update -Pd
    

    [Selbstverständlich musst du sowohl das lokale Verzeichnis, als auch den Servernamen mit dem Ort deines Portierungsbaums und deines bevorzugten anoncvs-Servers ersetzen.]

    Bei Problemen wie immer einfach unsere Webseiten kontaktieren, da das ganze eben noch keine vollständig fertige Sache ist.

    Schlussendlich ist Hilfe trotz des jungen Stands der Portierungen nie weit. Wenn du gerne eine weitere Portierung sehen willst, selber dabei helfen willst oder einfach nur mehr darüber erfahren willst, abonniere einfach die Mailingliste ports@openbsd.org.


    OpenBSD www@openbsd.org
    $OpenBSD: 25.html,v 1.15 2012/07/30 18:40:59 ajacoutot Exp $